Ein großer asymmetrischer Entwurf

Ein großer asymmetrischer Entwurf

Für diesen relativ freien Prospekt wurde die Regel zugrunde gelegt, dass jedes Manualwerk sowie das Kleinpedal an Brustwerkstelle je ein turmartiges Feld und ein Flachfeld besitzen soll, wobei die vier größeren Flachfelder jeweils unterschiedlich gestaltet sind. Der klassische Gehäusekranz wurde raffiniert aufgebrochen, um dem Ganzen eine schwungvolle Bewegung zu geben. Man fragt sich allerdings, wie eine dazu passende Kirche wohl aussehen müsste. Interessanterweise habe ich zu meiner ersten Disposition damals ein halbes Jahr später noch Änderungsvorschläge hinzugefügt, die schon ein wenig romantischer erscheinen. Immerhin traute sich der 15-jährige Kilian schon, u.a. einen Geigenprinzipal zu disponieren, wo man doch kurz zuvor im „Adelung“ noch die Anweisungen studiert hatte, dass und wie man bei Orgeln des 19. Jahrhunderts die so nötige Aufhellung erreichen könne.

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Disposition zu meinem großen asymmetrischen Entwurf

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